Ziffern und Positionen
Der Chef einer gro?en Firma, Herr Dr. Gro?kopf, misstraute seinen Meistern. Und so schickte er seinen allseits beliebten Lagerverwalter, Herrn Emilio Palettini, mit dem Auftrag los, festzustellen, welche Meister sich hinter seinem R?cken ?ber ihn lustig machten.
Nach einiger Zeit hatte Herr Palettini die Erkundigungen eingeholt und wollte dem Firmenchef Bericht erstatten. Da dieser gerade mit seinen versammelten Meistern sprach, streckte der Lagerverwalter den Daumen in die H?he, um diskret anzudeuten, wie viele Meister in Ungnade fallen sollten. Herr Dr. Gro?kopf verstand das als „alles in Ordnung“, nickte und fuhr mit der Besprechung fort. So war das nicht gemeint – und der Verwalter hob den Zeigefinger empor. „Ja“, sagte der Chef, „einen Moment, Herr Palettini, ich komme gleich zu Ihnen.“ Wieder falsch verstanden! In seiner Not hob der Lagerist nun den n?chsten Finger in die H?he, worauf der Boss emp?rt „Warum zeigst Du mir den Stinkefinger“ schrie und den armen Herrn Palettini hinauswarf. Da sah eine Aushilfe im Lager seine Chance, ein Mathematik-Student, der den Fingerzeig richtig interpretierte, und fl?sterte dem w?tenden Chef eine Zahl ins Ohr: „Gemeint ist: Eins!“ So wurden in der Firma die Zahlen eingef?hrt, ein Mathematik-Student zum Buchhalter ernannt und der renitente Meister entlassen, um den Betriebsfrieden wieder herzustellen.



