Rechnen mit Zahlen
In der Firma waren, wie jedes Jahr, die Bonuszahlungen f?llig. Mit der Kantinenk?chin, Frau Massig – sie war f?r Dr. Gro?kopf, einen guten Esser, besonders wichtig –, begann die Abrechnung. Ihre Gratifikation wurde auf Grundlage des Weihnachtsessens berechnet – G?nsebraten f?r die ganze Belegschaft. F?r jede zubereitete Gans sollte die K?chin drei Heller erhalten. Da sie 13 G?nse zubereitet und aufgetragen hatte, musste der Kassierer, Herr Schimmelpfennig, 13 mal in die Kasse greifen und jeweils drei Geldst?cke herausnehmen, um Frau Massig den Neujahrsbraten zu honorieren.
Doch der Buchhalter, Herr Riese, war ja Mathematiker. Er schlug vor, nicht mehr St?ck f?r St?ck die M?nzen zu entnehmen, sondern mit den Zahlen zu arbeiten. Da er auch ohne Taschenrechner wusste, dass dreizehn mal drei neununddrei?ig ergibt, gab er Herrn Schimmelpfennig die Anweisung, nicht dreizehn Mal die Truhe zu ?ffnen, die drei Heller schweren Herzens herauszunehmen und wieder zu verschlie?en, sondern die neununddrei?ig Heller mit einem Mal herauszunehmen. Der Kassierer pr?fte das nach – die Menge der Heller hatte in beiden F?llen gleich viele Elemente – es wurde also die gleiche Anzahl Heller aus der Kasse entnommen, und Dr. Gro?kopf war begeistert, weil die leidige Bonuszahlung so schneller ablief und die Leute wieder fr?her an die Arbeit gehen konnten.



