Zuordnungen
Die Belegschaft der Firma hatte beobachtet, dass der Chef eines Lieferanten, Herr Klever, ein gr??eres Auto fuhr als Dr. Gro?kopf. Und das f?hrte zu der Frage, wie er das denn schaffe: ob er Steuern hinterzieht oder sein Geld in einer Stiftung in Dunkelfels anlegt.
Herr Klever wurde zu Dr. Gro?kopf gebeten, und nach einigen h?flichen Floskeln kam dann die Frage, wie er sich denn ein so gro?es Auto leisten k?nne. Er sei im M?belgro?handel t?tig, sagte er, kaufe St?hle f?r 25 Heller auf und verkaufe sie dann f?r 26 Heller weiter. „Da ist doch nichts Verbotenes dabei“, stellte er mit Dr. Gro?kopf zusammen fest. Im Gegenteil, denn dieser Handel kurbelt die Wirtschaft an. Doch wie kommt es zu dem Stein des Ansto?es, zu dem gro?en Auto?
Darauf meinte der Gro?h?ndler: „Wenn ich die St?hle f?r 25 Heller kaufe und f?r 26 verkaufe, dann bleibt mir ein Prozent, von dem ich lebe; und auf dieses eine Prozent bezahle ich auch Steuern.“ F?r den Firmenchef war das sofort nachvollziehbar, sodass er bei Herrn Klever sogar noch neue Sitzm?bel f?r die Kantine bestellte.
Nur Herr Riese, der Buchhalter, hatte als Mathematiker und Kenner der Prozentrechnung einige Bedenken, die er aber unter dem Eindruck der sehr guten Laune des Chefs, der glaubte, eine gute unternehmerische Entscheidung getroffen zu haben, lieber f?r sich behielt.



