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Gleich oder Ungleich

Beim gr??ten Konkurrenten der Firma war der technische Fortschritt mit der Einf?hrung der Handys eingezogen. Nun wollte auch Dr. Gro?kopf diese Ger?te anschaffen – nat?rlich nur f?r die „F?hrungsetage“ –, damit er zu jeder Zeit mit seinem Buchhalter sprechen konnte. Der Telekom-Anbieter kam sofort und bot zwei Tarife an.
Tarif A: Eine monatliche Grundgeb?hr von 100 Hellern und pro Gespr?chsminute 10 Heller.
Tarif B: Eine monatliche Grundgeb?hr von 50 Hellern (was den Firmeninhaber erst einmal begeisterte) und pro Gespr?chsminute 20 Heller (was ihn weniger freute).

Dr. Gro?kopf rief Herrn Riese zu sich, seinen Buchhalter. Der Mathematiker machte seinem Boss klar, dass die Entscheidung f?r einen Tarif davon abh?ngt, wie viele Minuten er im Monat das Handy nutzt: Bei der Differenz von 50 Hellern in der Grundgeb?hr und bei f?nf Minuten Gespr?chsdauer im Monat ist es sogar v?llig gleichg?ltig, f?r welchen Tarif er sich entscheidet. Dr. Gro?kopf staunte. Und da er nicht mit der Konkurrenz sprechen wollte und per Handy auch mit keinem Mitarbeiter in der Firma – nicht einmal mit seinem Buchhalter, denn der war ja immer an seinem Arbeitsplatz und konnte so zum Chef zitiert werden –, also gar nicht telefonieren konnte, entschied er sich f?r Tarif B und zahlte f?r die Nichtbenutzung des Handys nur die 50 Heller Grundgeb?hr, um kosteng?nstig am technischen Fortschritt teilnehmen zu k?nnen.